Am Wochenende 03./04. Juli 2021 stand sie wieder auf dem Programm, die schon zur Tradition gehörende Fußwallfahrt nach Mariazell. Ausgangspunkt war diesmal Annaberg, wohin es am Samstag in aller Frühe mit den Privatautos in kurvenreicher Fahrt ging. Sollte da ein flaues Magengefühl entstanden sein, so verflog es in kurzer Zeit bei der folgenden Wanderung bergab und bergauf über die „heiligen“ Berge  Joachimsberg und Josefsberg.

Wir hatten wirklich Glück; die sengende Hitze der vorigen Woche war vorbei, aber die Sonne hatten wir trotzdem nicht nur im Herzen sondern auch ganz real beim Wandern. Vom Sebastianiweg kommend erreichten wir am Nachmittag unser Ziel und als erstes stillten wir mal ein eher profanes Bedürfnis beim bekannten Eissalon.
Unser Quartier war wie immer das Marienheim gleich oberhalb der Basilika, wo wir unsere Zimmer bezogen und uns frisch machen konnten.
Wir freuten uns sehr, dass P. Florian und P. Benedikt mit dem Auto nachgekommen waren und mit uns in der Basilika Gottesdienst gefeiert haben. Es ist immer etwas Besonderes, die Messe beim Gnadenaltar in Mariazell mitzufeiern und zu spüren, wie dieser Ort auf Menschen aus nah und fern wirkt.
Das gemeinsame Abendessen danach beim „Goldenen Ochsen“ war ein Genuss und rundete den Tag in gemütlicher Atmosphäre angenehm ab.

Der Sonntag begann traditionell mit einem Morgenlob - stimmungsvoll am Platzerl bei der Rotbuche im gepflegten Garten der Schwestern des Marienheims. Nach der Sonntagsmesse in der Basilika brachen wir Wanderer bald Richtung Bahnhof auf,  mit der „Himmelstreppe“ ging es bis zur Haltestelle Annaberg-Reith. Ca. 7 km hatten wir von dort noch zu gehen, um zu unseren Autos zu gelangen.
Bedanken möchten wir uns in diesem Zusammenhang vor allem bei Christl Wieser, die unser Gepäck wie jedes Jahr mit dem Auto zum Quartier gebracht hatte und bei Franz Kronsteiner, der am Sonntag nachgekommen war und es wieder mit nach Hause nahm. So war unser Rucksack nur halb so schwer und wir konnten ihn mit viel wichtigeren Dingen wie Jause und Getränke füllen.
Den Abschluss dieses gemeinschaftlichen Wochenendes bildete ein gepflegtes Mittagessen im Gasthof „Sägemühle“, wo wir sehr gut und mit viel Charme bedient wurden. „Schön war’s - bis zum nächsten Jahr...“ hörte man rundherum beim Einsteigen in die Autos.

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