Ein wunderbar sonniger Tag kündigte sich schon am Morgen des 03. Juni 2021 an. Damit stand einem Fronleichnamsfest mit all seinen Besonderheiten nichts im Wege.
Corona ist aber noch immer ein Thema und darum wurde der Gottesdienst wie schon im Vorjahr im Freien abgehalten.
Alles was dazu gehört war von fleißigen Händen vorbereitet worden: Birken säumten die Wege, Altäre waren aufgebaut und geschmückt, kleine Ensembles der Trachtenmusikkapelle begleiteten den inzwischen wieder erlaubten Gemeindegesang, Blütenblätter wurden von den Kindern gestreut, herrlicher Blumenschmuck wohin man schaute erfreute die Sinne.
Doch nicht die Äußerlichkeiten sollten im Mittelpunkt stehen und beeindrucken, das Wichtigste wäre doch, über den Sinn des Festes nachzudenken, dem Geheimnis der Eucharistie näher zu kommen und die Liebe Gottes spürbar werden zu lassen.

P. Florian leitete die Feier und trug dann auch das Allerheiligste unter dem „Himmel“ in verkürzter Prozession durch den Ort.
Ein zentraler Gedanke in seiner Predigt war, dass im Brot brechen die göttliche Zuwendung an uns Menschen besonders sichtbar wird. Jesus wollte damit ausdrücken, dass das Brechen des Brotes auch etwas mit unseren Wunden und Verletzungen, also den menschlichen Gebrechen zu tun hat.   
Die an den Gottesdienst angeschlossene kurze Prozession führte zur Kreuzkapelle - vorbei an der Schule bis zum Kriegerdenkmal, wo P. Florian dann mit der Monstranz und den einleitenden Worten „Mit himmlischem Segen sei gesegnet dieser Ort und alle, die hier wohnen....“ den allgemeinen Segen erteilte.
Mit dem Lied „Großer Gott, wir loben dich“ fand die liturgische Feier ihren eindrucksvollen Abschluss.

 

 

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